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Gloria Laubenstein erbt eines Tages von ihrem Großvater ein
Vermögen - und ein altes Theater. Dies will sie zu neuem
Leben erwecken und sucht einen Regisseur, der ihren höchsten
kulturellen Ansprüchen genügt und eine geniale Inszenierung
auf die Bühne bringt.
Dabei stößt sie auf den Regisseur Baron Von Adlerhorst.
Der hat in seiner Jugend mal ein halbes Semester
Theaterwissenschaften studiert und einige Sketche zu
Familiengeburtstagen auf die Bühne gebracht.
Allerdings fühlt er sich wie der große Bruder von
Steven Spielberg.
Der Baron ist Feuer und Flamme und überzeugt Gloria davon,
als erstes Stück im neuen Theater Goethes "Faust" auf die
Bühne zu bringen. Er will den Faust auf eine völlig neue,
moderne Art inszenieren.
Damit ist seine illustre Truppe und auch der längst verstorbene
Johann Wolfgang von Goethe nicht so ganz einverstanden.
Als die Ideen des Barons immer neue Blüten treiben, hat
Goethe in seinem Grab genug davon. Er erscheint als Geist
und zeigt dem Möchtegern-Regisseur, wo es langgeht.
Erschwerend kommt hinzu, dass nur der Baron den Geist sehen kann.
Wird sich der Regisseur gegen den Geist durchsetzen können?
Und überhaupt: Was sagt seine Truppe zu dem Ganzen?
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